Beliebt und immer gut besucht – Streetfood-Märkte

Posted by on August 30, 2016 
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Streetfood ist derzeit mega-in und belebt die Gastronomie-Szene. Die Deutschen entdecken gerade, dass Imbissbuden weit mehr zu bieten haben als nur Pommes und Currywurst. Und die Veranstalter glauben fest daran, dass Streetfood sich auf Dauer etabliert.

In Amerika sind sie auch schon hip und in Asien sind sie ganz normal: Die Streetfood-Märkte, die bei in Deutschland derzeit im Trend liegen. Die kulinarische Leckereien-Vielfalt reicht von Antipasti über kubanische Sandwichs bis zu Slow-Food-BBQ, die in den Foodtrucks tausenden von Besuchern angeboten werden. Denn was die Imbisswägen angeht, so hat es längst eine kleine Revolution gegeben. Denn die mobilen Bratwurstgrills am Körper des Verkäufers wie beispielsweise am Berliner Alexanderplatz und die Currybuden auf Baumarktparkplätzen sehen im Gegensatz zu den Foodtrucks richtig alt und trostlos aus.

Eine große Stadt hat mindestens einen Streetfood-Markt, manche Großstädte wie Berlin haben gleich drei. Es sind drei feste Standorte, an denen ein paar Dutzend neue Köche und etablierte Restaurants ihr Essen für „ToGo“ anbieten. Die Märkte finden auch nicht auf normalen Marktplätzen, sondern an entlegenen Plätzen in alten Hallen statt. Auch viele bekannte und alteingesessene Gastronomen gehen den Foodtruck-Weg, denn immer häufiger sieht man deren Werbe-Logos auch auf Streetfood-Märkten. Damit zieht professionelles etabliertes Know-how in die Szene mit ein

Die Vorteile liegen für die Betreiber von Foodtrucks auf der Hand: Sie müssen in der Innenstadt keine horrenden Mieten bezahlen und nicht mehr jeden Tag von früh bis spät in der Nacht in der Küche stehen. Außerdem gibt es auch keine Personalkosten, denn die jungen heutigen  Arbeitnehmer wollen autark bleiben. Und so überrascht es wenig, dass es immer mehr Streetfood-Märkte gibt, wie man sie aus den USA kennt: New York „Smorgasburg“, „Madison Square Eats“ oder in Los Angeles „Street Food Cinema“, „Abbot Kinney’s Friday Night Street Food Market“ und wo Food-Trucks seit langem zum Straßenbild gehören.

Wie groß der Markt in Wirklichkeit ist, kann zurzeit niemand verlässlich beantworten, Zahlen zum Betreibervolumen existieren nicht. Anlässlich der „Street Food Convention“ in Nürnberg hatte die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) bei berufstätigen Verbrauchern nachgefragt, was sie in der Mittagspause essen. Denn Foodtrucks stehen nicht nur auf Streetfood-Märkten, sondern auch in Industriegebieten, dort wo es viele Firmen und Unternehmen gibt. Die meisten der Befragten haben etwas eigen Zubereitetes von zuhause dabei, aber immerhin ein Drittel sagt: „Ich hole mit etwas zum Essen aus einem umliegenden Geschäft“ – also praktisch auch an einem Foodtruck mit Streetfood. Angenommen – bei fünf Euro pro Gericht – würde das einen Milliarden-Marktanteil Euro ergeben. Zwar nur grob geschätzt, aber es ist immerhin ein so großer Kuchen, von dem bislang vor allem die neuen Betreiber von Foodtrucks profitieren.

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